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Deutsche Kultur


December 26th, 2009

In The News: "Abwrackprämie Named Word of the Year" @ 09:05 am

breakingthrunow:

'Abwrackprämie' Named Word of the Year

The GERMAN WORDS OF THE YEAR are: 

1. Abwrackprämie – "wrecking premium"
2. kriegsähnliche Zustände – "war-like conditions"
3. Schweinegrippe - "swine flu"
4. Bad Bank - "schlechte Bank" in German
5. Weltklimagipfel - "world climate conference"
6. Deutschland ist Europameisterin - "Germany is the [feminine] European Champion"
7. twittern – "to twitter"
8. Studium Bolognese – "Bolognese studies," a sarcastic reference to the Italian dish that reflects German universities' failure to properly integrate the Bologna education reforms
9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz – "growth acceleration law"
10. Haste mal ’ne Milliarde? – "Can you spare a billion?"


The Society for German Language (Gesellschaft fuer deutsche Sprache - GfdS) crowned Abwrackprämie, or “wrecking premium,” the most important German word of 2009. The word was coined to describe the country’s popular cash-for-clunkers scheme, which paid people to junk their old cars as part of the government's stimulus programme. The word was chosen to represent the “linguistic chronicle of the past year,” the organisation said from its headquarters in Wiesbaden.

The second place phrase was kriegsähnliche Zustände, or “war-like conditions,” used to describe the situation faced by German troops in Afghanistan – and also an indication of the enduring taboo of referring to Bundeswehr mission there as “war.”

Meanwhile Schweinegrippe, or “swine flu” came in third place for the year’s most popular word.

This year's winning word was made popular by average Germans and advertisers, GfdS head Rudolf Hoberg said, adding that the concept was carried over from cars to furniture, washing machines and bicycles. “One breaks something and gets money for it,” he said, explaining the word’s appeal. The original Abwrackprämie offered Germans €2,500 to scrap their old cars and buy new, more environmentally friendly models. Hoberg criticised the second place word, though, saying it trivialised reality. “Of course we’re in a war there,” he said, referring to Afghanistan.

Other words on the list are very recent editions to the German vocabulary. The fifth place Weltklimagipfel, or “world climate conference,” threatened to collapse on Friday as the word list was released, while the Bundestag approved the ninth place word Wachstumsbeschleunigungsgesetz, or “growth acceleration law” on Friday too.

Each year the GfdS selects words and phrases made popular by the German media and public discussion, voting for the term that best embodies the zeitgeist. This year they chose among some 350 entries.

Hoberg said he was particularly amused by the creative solecism in the phrase Deutschland ist Europameisterin, or “Germany is the [feminine] European Champion,” used to describe the women’s national football team victory in the European championships.

Haste mal 'ne Milliarde?, or "Can you spare a billion," was an ironic take on how the financial crisis has changed how Germans think of money. “In the last year we’ve started thinking in billions,” he said. “Millions are peanuts today.”

Last year's #1 word was Finanzkrise, or financial crisis. Seen at: http://www.thelocal.de
 
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Comments

 
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From:breakingthrunow
Date:December 26th, 2009 05:10 pm (UTC)
(Link)
Und noch ein aehnlicher Artikel auf Deutsch~

Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie

1. Abwrackprämie
2. kriegsähnliche Zustände
3. Schweinegrippe
4. Bad Bank
5. Weltklimagipfel
6. Deutschland ist Europameisterin
7. twittern
8. Studium Bolognese
9. Wachstumsbeschleunigungsgesetz
10. Haste mal ’ne Milliarde?


Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GFDS) hat am 17. Dezember 2009 die Wörter des Jahres 2009 gewählt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an. Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen. Es geht nicht um Worthäufigkeiten, sondern um eine sprachliche Chronik des zu Ende gehenden Jahres. Auch ist mit der Wortauswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden. Zugrunde lag eine Sammlung von Wörtern und Wendungen, bei der Zuschriften an die GfdS berücksichtigt wurden.

Als Wort des Jahres wurde Abwrackprämie gewählt. Dieser Ausdruck war seit Anfang des Jahres in der öffentlichen Diskussion präsent und verbreitete sich weit über die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme in zahlreichen Zusammenhängen.

Auf die zweite Position wählte die Jury den Ausdruck kriegsähnliche Zustände. Dieser Ausdruck ist ein vorläufiges Ergebnis einer schon länger andauernden Debatte darüber, wie der Einsatz deutscher Bundeswehrsoldaten in Afghanistan bezeichnet werden sollte. Lange Zeit war trotz bewaffneter Gefechte und Todesopfern von einem »Stabilisierungseinsatz« die Rede, nun wurde die Nähe zu einem Krieg in die genannte Wendung gefasst.

Die Schweinegrippe auf Rang 3 hat sich bislang als weniger bedrohlich erwiesen als befürchtet, war aber gleichwohl – auch im Zusammenhang mit Impfaktionen und dem damit verbundenen Pro und Contra – im Laufe des Jahres dauerhaft im Gespräch.

Auf Rang 4 steht die Bad Bank, auch eingedeutscht als schlechte Bank belegt, die es den durch die Finanzkrise in Schwierigkeit geratenen Geldinstituten erlauben soll, ihre Bilanzen durch Auslagerung schlechter Papiere in eine Bad Bank zu bereinigen.

Mit dem Weltklimagipfel in Kopenhagen findet sich auf Rang 5 ein Wort aus dem Bereich Ökologie, der zum Jahresende in der öffentlichen Wahrnehmung wieder an Bedeutung gewonnen hat.

Bereits im frühen Herbst ergab sich der Anlass, den Satz Deutschland ist Europameisterin (Rang 6) zu prägen. Damit würdigte ein Sponsor der Frauenfußballnationalmannschaft den Erfolg bei der Europameisterschaft im September.

Auf Rang 7 wurde das Verb twittern gewählt, also die Kommunikation über die Internetplattform Twitter, eine Tätigkeit, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und im Jahr 2009 auch wiederholt in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wurde, als Prognosen und Wahlergebnisse über diese Plattform vorzeitig gemeldet wurden.

Mit dem Ausdruck Studium Bolognese (Rang 8) soll auf die Missstände aufmerksam gemacht werden, denen Studierende an deutschen Universitäten durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge (Stichwort: Bologna-Prozess) ausgesetzt sind.

Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz (Rang 9) soll dazu dienen, nach der Krise einen wirtschaftlichen Aufschwung zu fördern.

Gewissermaßen eine Brücke zwischen der Zeit vor der Krise und der danach schlägt die Wendung, die den Abschluss der diesjährigen Rangliste bildet: Haste mal ’ne Milliarde? In ironischer Weise wird hier das im Rahmen der Finanzkrise üblich gewordene Reden über Geldbeträge von Milliarden mit der in Fußgängerzonen oder Bahnhofseingängen häufig zu hörenden Frage verschmolzen, die bereits in Zeiten der D-Mark in der Form »Haste mal ’ne Mark?« bekannt war und in der Form »Haste mal ’nen Euro?« später noch Verbreitung fand.

http://www.gfds.de/presse/pressemitteilungen/181209-wort-des-jahres-2009/
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From:breakingthrunow
Date:December 31st, 2009 01:58 pm (UTC)
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You're welcome!
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From:mw_europe
Date:December 27th, 2009 02:23 pm (UTC)
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Thanks - very interesting!
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From:breakingthrunow
Date:December 31st, 2009 01:56 pm (UTC)
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Thanks for pointing it out. :)
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From:weiantheman
Date:December 27th, 2009 03:23 pm (UTC)
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awesome!

and just for kicks, my favourite German word is Pünktlichkeit. sounds really sexy.
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From:breakingthrunow
Date:December 31st, 2009 01:58 pm (UTC)
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LOL! We had a "favorites" post some time ago, maybe it's time for another one.

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